Freitag, 22. Mai 2015

Philuko anderswo – mit Rike aus Bremen

Was für ein Kinderzimmer! Der pinkfarbene Schrank ist der Hingucker schlechthin – und gleich zwei Philukos versammeln sich darauf, was für eine Ehre! Vielen Dank, liebe Rike, dass ich dein wunderbares Bild hier zeigen darf. Es ist wirklich spannend für mich, zu sehen, wo die Philukos gelandet sind. Bitte mehr!

Philuko Print „Rosy Cheeked“
Philuko Print „Brüderchen“

Wer auch mitmachen und seine philukos zeigen möchte, schicke mir gerne eine Mail.


Foto © Rike

Mittwoch, 20. Mai 2015

Zu Gast bei... Judith aus Köln

Judith ist Produktdesignerin und lebt mit ihrer Familie in Köln in einer Traum-Wohnung. Entdeckt habe ich dieses Schmuckstück auf SoLebIch und war sofort in den Bann gezogen. Dort findet ihr noch mehr tolle Fotos von Judiths faszinierendem Zuhause unter ihrem Profil Ernebart. Was mich am meisten beeindruckt: Diese Wahnsinns-Raumhöhe! (Und wieso bin ich eigentlich nicht selbst auf die Idee gekommen, bei uns die Vorhänge direkt unter der Decke beginnen zu lassen?) Ich freue mich, dass Judith sich Zeit genommen hat, meine sieben Fragen zu beantworten. Bühne frei für Judith!

Alle Fotos © Judith














Dein Lieblingsort?
 In unserer Wohnung ist mein Lieblingsort die Wohn-Ess-Küche – mit 65 qm der größte Raum der Wohnung – hier verbringen wir die meiste Zeit. Es wird gekocht, gegessen, gequatscht, Fern geguckt, gespielt und relaxt. Im Nachhinein bin ich total froh, dass mein Mann und unsere Architektin meine Zweifel bezüglich der vermeintlich ungemütlichen, hallenartigen Raumwirkung und der offenen Küche zerschlagen konnten. Ich wollte den Raum nämlich ursprünglich – typisch Altbau – durch eine Flügeltür in Wohn-Esszimmer und Küche trennen.

Deine Lieblingsfarbe?
 Kann ich gar nicht sagen, ich mag Farbkontexte. Dunkle Wassertöne im Blau-Grün-Bereich zusammen mit hellen Beige- und Brauntönen finde ich wunderschön. Weiß als strahlender Kontrast darf nicht fehlen. Und Schwarz für die Erdung. Dazwischen gerne eine vereinzelte Farbbombe, um den Rest aufzurütteln. Ich finde es spannend wie Farben sich gegenseitig beeinflussen und ihre Wirkung mit anderen Farbpartnern verändern. In der entsprechenden Kombination kann ich jeder Farbe etwas abgewinnen, bei größeren Anschaffungen wähle ich aber nur noch gedeckte Farben, die weniger aufdringlich sind als beispielsweise tomatenrot. Passend zum Frühling spüre ich eine wachsende Af­fi­ni­tät zu Rosa, einer Farbe, die man bei mir bisher vergeblich sucht.

Dein Lieblingsmaterial?
 Ach so viele! Bei Wohntextilien bevorzuge ich Wolle und Filz. Aber auch Leder und Fell finde ich gut, ich mag wie sie sich anfühlen. Die Haptik eines Materials spielt eine große Rolle. Beim Bodenbelag ist Holz wie geölte Eiche mein Favorit. Bei Möbeln habe ich beschichtete Multiplexplatten für mich entdeckt, sie sind komplett aus Holz, sehr robust und wirken dennoch modern und leicht. Sehr spannend finde ich auch alle möglichen Arten von farbigen (Natur)Harzen zur Oberflächenbehandlung. Über das Comeback von Linoleum habe ich mich gefreut. Und ich LIEBE Keramik! Das fing mit einer Sammelleidenschaft für Fat-Lava-Vasen an und hat sich mittlerweile auf jede Art von Keramik ausgeweitet.

Dein Lieblingsdesigner?
 Das wechselt gerne – im Moment bewundere ich die skulpturalen Lampenentwürfe von Lindsey Adelman und Jason Miller, zwei zeitgenössische Designer, die zufällig beide in Brooklyn leben. Ansonsten mag ich die nüchternen Multiplex-Möbel der Moormann-Truppe und vieles von Hay. Von den Klassikern hat es mir der Franzose Jean Prouvé  besonders angetan. Sein EM-Tisch dürfte jederzeit bei mir einziehen.

Dein Lieblingskünstler?
 Generell gefallen mir Collagen unheimlich gut, sowie Bilder, die unterschiedliche Strukturoberflächen haben oder aus verschiedenen Materialen zusammengesetzt sind, denn auch hier spielt die Haptik für mich eine Rolle. Einige meiner Lieblingskünstler sind Max Ernst, Kurt Schwitters, David Hughes, vieles von Franz Ackermann oder Jasper Johns. Die Sschwarz-Weiß-Fotografien von Bernd und Hilla Becher bewundere ich auch sehr, wobei ich eher auf Malerei als auf Fotografie stehe.

Dein Lieblingsmöbelstück?
 Ich liebe Lampen, Licht hat eine unheimlich große Wirkung auf die Stimmung eines Raums und wird meiner Meinung nach bei der Einrichtung oft vernachlässigt oder als reines Dekoelement genutzt. Aus ästhetischer Sicht liebe ich daher unsere Oda-Tischleuchte. Praktisch gesehen ist unser Sofa jedoch der Star. Dort verbringe ich die meiste Zeit und es würde mir im Alltag am meisten fehlen.

Die nächste geplante Wohnanschaffung?
 Eher etwas Praktisches: ein Verdunkelungsvorhang im Kinderzimmer des Großen. Wir haben keine Außenjalousien und die Rollos lassen im Sommer zu viel Licht durch. Ich hätte gerne Vorhänge aus Wolle, wie blickdichter Loden oder Filz, mal sehen, ob sich da etwas Passendes findet. Ein spontaner Kissenkauf passend zum Frühling wäre aber vorher auch möglich, ich bin bei so was sehr impulsiv und kann das schlecht planen.

Dein Lieblingsshop?
 Ich bin Online-Shopper und da ziemlich breit aufgestellt. Designer-Chi-Chi-Kram kaufe ich meistens bei connox oder royaldesign. Da ich seit der Geburt der Kinder nur noch selten auf Flohmärkten unterwegs bin, stöbere ich auch oft bei ebay, meistens nach Vasen. Ansonsten mag ich Markanto, ein Möbelgeschäft aus Köln. Dort gibt es viele Designklassiker und eine ordentliche Auswahl herunter gesetzter Ausstellungsstücke. Unsere Hay-Stühle haben wir zum Beispiel so günstiger gefunden.

Vielen Dank an Judith für die Bilder und das Interview!

Dienstag, 19. Mai 2015

KIND OF ART

Heute gibt es ein besonderes, weil Geburtstags-Kind-of-Art. Der Großvater sagte zum großen Kind: „Ich wünsch mir ein Portrait von mir von dir.“ Auftrag angenommen. Dann flog das Geburtstagskind in den Urlaub. Unterdessen machten wir uns ans Werk – das Kind malte, ich rahmte (und hängte das fertige Bild Probe an unserer Portraitwand im Flur). Als der Opi zurückkehrte, überreichte das Kind ihm sein Portrait (Aquarellfarbe auf Büttenpapier). Große Freude. Alle glücklich.




Opi und Enkel, 2009

Montag, 18. Mai 2015

DIY: Tulpen aus Papier

Neulich kam Lu mit einem Strauß Blumentopf bunter Tulpen aus der Schule nachhause, überreichte mir selbigen und sprach: „Mama, für dich, weil du mit mir shoppen gehst!“ Ich staunte. Und fragte: „Die hast alle du gemacht? Ganz allein?“ Alle sie. Ganz allein. Wow! Dann gingen wir Shoppen.

Am nächsten Tag habe ich im Schrank nach meinem Origamipapier und im Netz nach einer Anleitung gesucht (bin hier fündig geworden) – um selbst auch mal zu probieren. Orange und Lila waren die Farben der Wahl. Einzig um die Blüte in „Ballonform“ zu bekommen, benötigte ich fachkundige Hilfe von Lu. Probiert es aus, es macht Spaß!

P.S. Ich kann mir die Papierblumen gut vorstellen auf der nächsten Geburtstagstafel – jedem Gast sein Blümchen.




Freitag, 15. Mai 2015

Blick zurück

Bruchstücke (m) einer Woche.

Gesehen Freundts im NDR – toll!
Gehört Princess – Say I’m Your Number One
Gelesen  Neugierig?
Getan Sonnenblumen gesät und die Erdbeere aufgehängt
Gegessen Cookies
Getrunken Fanta Klassik
Gefreut über die erste Pfingstrose
Geärgert über ungerechte Menschen
Gelacht über die Fundstücke bei Sebastian Sick
Gewünscht jemand der mir ein Regal kauft, die Treppen hochschleppt und aufbaut
Gekauft Erdbeeren

Ein feines Wochenende allerseits!